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Delegiertenversammlung Allpura in Basel

Die Sektion Basel und Umgebung überzeugte mit einer tadellosen Organisation der Delegiertenversammlung des schweizerischen Reinigungsgewerbes im Beisein illustrer Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Unterhaltung

Am Samstag, 31. März 2012 empfing Allpura der Verband der Schweizer Reinigungs-Unternehmen im Rahmen seiner Jahres-Hauptversammlung im Basler Hilton seine Delegierten und Gäste. Zu den rund 130 Anwesenden zählten unter anderen Gewerbepräsident Marcel Schweizer, Regierungsrat Christoph Brutschin sowie Otto Ineichen, Nationalrat FDP. Die Organisation wurde nach 2007 turnusgemäss wieder der Sektion Basel und Umgebung übertragen, die es einmal mehr verstanden hat, den Branchenvertretern und Gästen aus allen Landesteilen vor, während und nach dem statutarischen Teil einen überaus attraktiven Aufenthalt zu bereiten.

Sektionspräsident Hans-Peter Abegglen liess es sich nicht nehmen, nach seiner Begrüssung einige markige Wort an die Versammlung zu richten, indem er unter anderem auf die Angebotspreise aufmerksam machte, welche sich in der Reinigungsbranche auf einem kaum mehr verkraftbar tiefen Niveau befänden. Sogleich hielt er fest, dass dieser Missstand teilweise hausgemacht sei, indem sich Mitbewerber mit Dumpingangeboten im Konkurrenzkampf einen vermeintlichen Vorteil verschaffen wollen. Er appellierte an die Solidarität der Unternehmen, sich in Ihrem ureigensten Interesse und im Sinne einer gesunden Weiterentwicklung des Reinigungsgewerbes gemeinsam dafür einzusetzen, dass diese gefährliche Abwärtsspirale gestoppt wird. Er richtete seinen Appell auch an das kundenseitige Verständnis dafür, dass eine gute Arbeitsleistung auch einen anständigen Preis verdient und verwies auf die seit 2011 laufende Sensibilisierungskampagne fair-clean “SAUBERE SACHE – FAIRER PREIS".

Gewerbepräsident Marcel Schweizer eröffnete seine Grussbotschaft mit einem Zitat des weltbekannten Modeschöpfers Karl Lagerfeld, der einst in seiner unnachahmlich arroganten Art sagte: «Wer heute als schön gilt, wird morgen kaum noch zum Putzen bestellt». Beim Blick in die Runde mochte der Präsident des Gewerbeverbandes Basel-Stadt dieses Zitat allerdings nicht bestätigen, obschon bekannterweise in jeder noch so absurden Aussage ein Funken Wahrheit steckt. Dass das «Putzgewerbe» in der öffentlichen Wahrnehmung immer noch nicht die verdiente Anerkennung geniesst, stellte er ebenso treffend fest, wie die Tatsache, dass die Gesellschaft täglich auf dessen Dienste angewiesen ist, was als selbstverständlich angenommen wird. Marcel Schweizer würdigte die Aufgeschlossenheit der Sektion Basel und Umgebung als aktiven und engagierten Branchenverband, der sich auch in branchenübergreifenden Gremien einbringt und somit aktiv Einfluss auf die gewerblichen Rahmenbedingungen nimmt. Er unterstrich die hohe Glaubwürdigkeit des Verbandes unter anderem mit der Feststellung, dass dieser im Rahmen einer kürzlich erfolgten Ausschreibung der Reinigungsarbeiten für die Liegenschaften des Kantons Basel-Stadt bei der Erarbeitung der Ausschreibungsunterlagen seine Empfehlungen einbringen konnte. Dass sich der Verband auch aktiv in der beruflichen Weiterbildung engagiert, indem er in Kooperation mit der zuständigen Paritätischen Kommission die beruflichen Fachkurse für das Reinigungsgewerbe in den beiden Basel organisiert und koordiniert, wertete Schweizer auch als sein ganz persönliches Anliegen und wichtigen Beitrag zur Imagesteigerung der Branche. Ebenso wichtig und erwähnenswert sei das Engagement zur Förderung des Berufsnachwuchses, indem die Sektion Basel und Umgebung seit der Einführung der Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse im Jahre 2006 regelmässig mit einem Stand vertreten ist. So auch an der vierten Ausgabe vom kommenden Oktober.

Als weiterer Versammlungsgast wandte sich Regierungsrat Christoph Brutschin mit einer magistralen Grussadresse an die versammelte Reinigungsbranche. Er hob unter anderem die Wichtigkeit der Reinigungsdienstleistungen im Gefüge der Gesamtwirtschaft hervor und wünschte dem Verband einen erfolgreichen Tagungsverlauf und für die Umsetzung der Branchenziele viel Erfolg. Als Schlussredner und gleichzeitiger Hauptreferent trat Nationalrat Otto Ineichen vor die Versammlung und fesselte das Publikum mit einer feurigen Rede zu sozial- und wirtschaftspolitischen Themen, die er auch dazu nutzte, über verschiedene Projekte zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Wiedereingliederung von Langzeit- aber auch jugendlichen Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt zu informieren. 

Berufsfachleute ausgezeichnet
Die Delegiertenversammlung wurde erstmalig auch zum Anlass für die Diplomübergabe an die 23 frischgebackenen Gebäudereinigungsfachfrauen /-fachmänner genommen. Die Ehrung erfolgte unter der Moderation von Willi Stähli, Bildungsverantwortlicher Allpura und bildete ein zusätzliches Highlight während des gemeinsamen Mittagsessens im stimmungsvoll dekorierten Saal, der den würdigen Rahmen hierfür bildete. Das eigentliche Rahmenprogramm bestritt der Basler Künstler Steven Day, der das Publikum mit stimmgewaltigen Interpretationen einiger Welthits von Tom Jones, Elvis Presley und Shakin’ Stevens restlos begeisterte.

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